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Vier Jahre lang habe ich meine Handtücher behandelt. Das Problem saß die ganze Zeit im Wasserhahn.

Links die Hausmittel auf der Waschmaschine, rechts der Wasserhahn mit dem Zulaufschlauch

Im Frühjahr habe ich zum zweiten Mal in vier Jahren neue Handtücher gekauft.

Die alten waren nicht kaputt. Kein Loch, kein Fleck. Sie fühlten sich an wie Pappe.

Und im Laden wusste ich schon: in anderthalb Jahren stehe ich wieder hier.

Vielleicht kennen Sie das

  • Das Handtuch bleibt beim Zusammenlegen von allein stehen.
  • Ihr Kind sagt, das kratzt, und nimmt ein anderes.
  • Der dunkle Pullover sieht stumpf aus, dabei ist er zwei Jahre alt.
  • Und irgendwann stehen Sie wieder vor dem Regal mit Frottee.
Nahaufnahme der steifen Kante eines Frotteehandtuchs
Nahaufnahme eines dunklen Pullovers, dessen Farbe stumpf wirkt
Ein heller Rand im Waschmittelfach
Eine Frau greift im Laden nach einem Stapel neuer Handtücher

Ich habe wirklich alles versucht

Essig ins Weichspülerfach. Natron in die Trommel. Entkalkungstabletten, erst jeden Monat, dann seltener.

Mal gar kein Weichspüler, weil der angeblich die Fasern verklebt. Mal wieder welcher, weil es ohne auch nicht besser wurde.

Höher dosiert. Niedriger dosiert. Und zweimal einfach neue Handtücher gekauft.

Jedes Mal ein paar Wochen Hoffnung. Dann war es wie vorher.

Alles ging um das Handtuch oder um das Waschmittel. Nichts ging um das Wasser.

Der Brief, den ich diesmal zu Ende gelesen habe

Im Juni kam die Mitteilung vom Wasserversorger, die jeder einmal im Jahr bekommt. Härtebereich hart, zwanzig Grad deutscher Härte. Ab vierzehn Grad gilt Wasser als hart.

Das wusste ich seit Jahren. Es hatte mir nur nie etwas gesagt.

Diesmal habe ich nachgelesen, was das eigentlich bedeutet. Und bin dabei auf etwas gestoßen, das auf jeder Waschmittelpackung steht und das ich nie verstanden hatte: die Dosiertabelle nach Wasserhärte.

Dahinter steckt ein einziger Satz.

Je härter das Wasser, desto mehr Seife bindet sich an den Kalk, statt an den Schmutz.

Was dabei entsteht, heißt Kalkseife. Die löst sich nicht in Wasser, wird also auch nicht ausgespült. Sie bleibt zwischen den Fasern liegen.

Bei Frottee fällt das am stärksten auf. Die Schlaufen sollen sich nach dem Waschen wieder aufstellen, und mit einer Schicht dazwischen tun sie das nicht mehr.

Jede Wäsche legt ein bisschen nach.

Makroaufnahme von Frotteeschlaufen mit matten, flachgedrückten Stellen
Frottee aus der Nähe. Die matten Stellen sind flachgedrückte Schlaufen.

Das ist kein Pflegefehler. Das ist eine chemische Reaktion.

Es trifft nicht nur die Handtücher

Dieselbe Schicht legt sich über die Farbe. Mein dunkelblauer Pullover sieht nach zwei Jahren ausgewaschen aus, obwohl die Farbe noch da ist.

Und was auf der Wäsche landet, landet auch dort, wo man nicht hinsieht. Im Waschmittelfach ist der helle Rand, den ich jahrelang für altes Pulver gehalten habe.

Dabei steht auf jeder Ratgeberseite, was man falsch macht. Zu viel Weichspüler, zu wenig Waschmittel, Trommel zu voll. Man liest das und denkt, man ist zu blöd zum Wäschewaschen.

Es lag nicht am Handtuch. Und es lag auch nicht an mir.

Woran Sie es bei sich selbst sehen

  • Ziehen Sie das Waschmittelfach heraus. Der helle Rand darin ist kein altes Pulver.
  • Nehmen Sie ein Handtuch von vor zwei Jahren und eines von letztem Monat in die Hand.
  • Ihre Wasserhärte steht auf der Jahresmitteilung Ihres Wasserversorgers.

Dagegen gab es genau zwei Dinge

Das eine kommt in die Maschine: Entkalker, Tabletten, Pulver. Die arbeiten hinterher und müssen jedes Mal richtig dosiert werden. Ich kenne niemanden, der das durchhält.

Das andere kommt in den Keller: eine Enthärtungsanlage. Dafür braucht man Platz, Strom, einen Abfluss, Regeneriersalz und einen Fachbetrieb für den Einbau. Zur Miete fällt sie ohnehin aus.

Ich wollte nicht das Haus umbauen. Ich wollte nur anderes Wasser in der Waschmaschine.

Was ich seit Juli anders mache

Also habe ich nach etwas gesucht, das dazwischen liegt.

Seit Juli hängt zwischen dem Wasserhahn und dem Zulaufschlauch ein kleines durchsichtiges Gerät. Es heißt Marpure.

Das Gerät zwischen Wasserhahn und Zulaufschlauch neben der Waschmaschine

Darin sind Polyphosphatkristalle. Sie lösen sich langsam im durchströmenden Wasser und binden dabei das Calcium, sodass es sich schlechter absetzen kann.

Es ist kein Wasserenthärter. Mein Wasser hat immer noch zwanzig Grad. Dem Wasser wird nichts entzogen, und ich dosiere mein Waschmittel genau wie vorher.

Es arbeitet chemisch, nicht mit Magneten und nicht mit Frequenzen. Sonst hätte ich es gar nicht erst gekauft.

Angeschraubt war es in fünf Minuten, ohne Werkzeug. Hahn zu, Schlauch ab, Gerät auf den Hahn, Schlauch wieder dran. Nichts wird aufgetrennt, nichts gebohrt. Man muss also auch niemanden fragen, auch nicht zur Miete.

Marpure ansehen

Lieferung in 2 bis 4 Werktagen · 60 Tage Rückgaberecht

Was sich geändert hat, ehrlich

Die ersten drei Wochen: nichts zu merken. Das Ding hängt da, und man wartet.

Nach vier bis sechs Wochen fühlten sich die Handtücher anders an, die inzwischen mehrfach gewaschen worden waren. Die ganz alten haben länger gebraucht, und zwei davon sind bis heute nicht weich geworden.

Was über Jahre hart geworden ist, wird nicht einfach wieder weich. Wer das verspricht, verspricht zu viel.

Die erste Füllung hat bei uns knapp drei Monate gehalten. Nachgefüllt habe ich vor zwei Wochen, das dauert zwei Minuten. Weil die Kammer durchsichtig ist, muss ich mir nicht merken, wann es so weit ist. Ich sehe es im Vorbeigehen.

Drei Kammern mit abnehmendem Füllstand
NeuNach 6 WochenNach 3 Monaten

Ich kaufe keine Handtücher mehr, nur weil mich die alten ärgern.

Für wen das nichts ist

Wenn Ihr Wasser weich ist, haben Sie das Problem nicht. Dann brauchen Sie das hier nicht. Ihren Wert muss Ihnen Ihr Wasserversorger einmal im Jahr mitteilen, schauen Sie also erst nach.

Über 28 Grad deutscher Härte ist das Gerät nicht ausgelegt.

Und wer gern selbst sucht: das technische Bauteil gibt es auch im Fachhandel. Das gehört dazu, wenn man ehrlich sein will.

Was ich rückblickend sagen würde

Ich habe vier Jahre lang das Falsche behandelt. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil mir nie jemand gesagt hat, wo es herkommt.

Wenn Ihr Wasser hart ist, schauen Sie sich das Gerät wenigstens einmal an. Zurückschicken kann man es sechzig Tage lang, auch angeschraubt und mit halb verbrauchter Füllung.

Das fand ich wichtig. Bei Kalk merkt man erst nach Wochen etwas.

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Marpure ist kein Wasserenthärter. Dem Wasser wird nichts entzogen, die Härte bleibt unverändert. Nicht für Trinkwasser geeignet, ausschließlich für den Kaltwasseranschluss. Behandelt nur das Wasser, das in die Wasch- oder Spülmaschine läuft. Das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen bleibt unberührt. Preise und Lieferbedingungen stehen auf der Produktseite. Versendet wird aus den Niederlanden, die Anbieterangaben stehen im Impressum.

Quellen: Härtebereiche und die jährliche Mitteilung durch den Wasserversorger nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz und § 46 Abs. 3 Trinkwasserverordnung. Dosierempfehlung nach Wasserhärte auf jeder Waschmittelpackung nach Verordnung (EG) Nr. 648/2004, Anhang VII. Wasserhärte Rosenheim: Stadtwerke Rosenheim.

Kalkschutz, bevor das Wasser in die Maschine läuftKalkschutz für die WaschmaschineAnsehen